Beate Gartner Sopran

2016

 
 

studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München. Nach dem Studium, das sie mit der Meisterklasse abschloss, gewann sie den Förderpreis der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Stiftung und es folgten Meisterkurse bei Noëmi Nadelmann.


Anschließend hatte sie ein festes Engagement am Landestheater Freiberg, wo sie unter anderem die Partien der Papagena (Zauberflöte), des Ännchens (Freischütz) und der Helena in Brittens Sommernachtstraum sang. Es folgten Gastverträge am selben Haus und am Theater Gera. Gleichzeitig wurde sie bei diversen Festivals (z. B. Chiemgaufestival) verpflichtet, unter anderem als Musetta (La Boheme), Zerlina (Don Giovanni), Bellinda (Dido und Aeneas) und Clorinda (Cenerentola).


Bei Inge Borkh belegte sie einen Meisterkurs im Rahmen der Münchner Singschul' und während eines sechsmonatigen Aufenthalts in Italien hatte sie Gelegenheit, das italienische Belcanto in Meisterkursen bei Mirella Freni und Renata Scotto zu studieren.


Beate Gartners solistische Konzerttätigkeit mit weltlicher und geistlicher Musik wird ergänzt von regelmäßigen Engagements in namhaften Chören, wie zum Beispiel dem Chor des Bayerischen Rundfunks mit zahlreichen Gastspielen im In- und Ausland.


Seit etlichen Jahren wird sie zudem regelmäßig für den Bayreuther Festspielchor verpflichtet, wo sie zusätzlich die Rolle eines Lehrbuben in den Meistersingern innehat. Daneben tritt sie bei einem alljährlich während der Festivalwochen stattfindenden Opernkonzert von Mitgliedern des Bayreuther Opernchores solistisch in Erscheinung.


Bei mehreren Chören im Raum München wirkt sie als Stimmbildnerin. Ihre Gesangsschüler nehmen immer wieder erfolgreich bei „Jugend musiziert“ teil oder erhalten die Grundlage für eine eigene professionelle Gesangskarriere.

 

Beate Gartner

„Jedes Sechzehntel ihres ungemein virtuosen Parts - technisch makellos beherrscht - war deutlich artikuliert und mit einer erstaunlichen Leichtigkeit vorgetragen. Und das alles bewegte sich in Höhen, die bei vielen Sängerinnen eher scharf und unangenehm klingen.“


Süddeutsche Zeitung

„Der klare, jugendliche Sopran
von Beate Gartner […] Sicher und souverän waren ihre Koloraturen. Ob als Traviata, Musette, Amina, Lauretta oder Norina, das helle Timbre leuchtete auf Weilheims Piazza.“


Münchener Merkur

Hineinhören I:


W. A. Mozart:
Zauberflöte, Pamina:
„Ach, ich fühl’s, es ist verschwunden“

Beate Gartner: Sopran